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Das Internet der Dinge ist eine Verknüpfung physischer Objekte (Dinge) mit einer virtuellen Repräsentation im Internet oder einer internetähnlichen Struktur. Zahlreiche sogenannte „Smart Objects“, die sich per M2M (Machine-to-Machine) untereinander austauschen, verbinden sich zu einem Netzwerk. Doch das Internet der Dinge kann nicht ohne die richtige Administration funktionieren – davon sind wir von der EPSILON überzeugt.

Florian Sonntag Projektmanager

Vor diesem Hintergrund entwickelten wir gemeinsam mit dem EPSILON Team Projektmanagement rund um Projektmanager Florian Sonntag die Plattform FUSION IoT. Im EPSILON Blog Interview erläutert Florian Sonntag exklusive Vorteile von FUSION IoT und wie die Plattform in komplexen Zeiten der Digitalisierung die einfache Umstellung zu digitalen Prozessen ermöglichen kann.

EPSILON Blog: Lieber Flo, kannst du deine Aufgaben bei der EPSILON und vor allem in Verbindung mit FUSION IoT kurz erläutern?

Florian Sonntag: Ich bin seit 2015 bei der EPSILON und seit Ende 2018 Leiter des Teams Projektmanagement Vertrieb. Im Allgemeinen betreuen wir unsere EPSILON Vertriebspartner bei Projekten mit unseren Kooperationspartnern wie Wireless Logic, Unitymedia Business, Teqcycle, Wertgarantie, MMV Leasing, Truphone, ISEC7 oder BlackBerry. Aktuell liegt mein Themenschwerpunkt allerdings auf unserem neuen Produkt: FUSION IoT.

EPSILON Blog: Was bietet FUSION IoT seinen Kunden im Rahmen von M2M-Anwendungen?

Florian Sonntag: FUSION IoT ist eine multidirektionale SIM-Management-Plattform, die direkt an die IoT- & M2M-Lösungen aller drei Netzbetreiber in Deutschland angebunden wird. Es garantiert Unternehmen den leichten Einstieg in digitale Prozesse durch eine einfache Verwaltung, völlige Transparenz und höchster Flexibilität.

EPSILON Blog: …das heißt konkret?

Florian Sonntag: Die Plattform ist trotz ihrer Komplexität benutzerfreundlich und übersichtlich strukturiert. Unsere Lösung ist nicht gebunden an einen Netzbetreiber, der Kunde erhält mit FUSION IoT völlige Freiheit für sein Projekt und bindet sich nicht fest an einen einzelnen Carrier. Unsere Karten bieten optimale Netzabdeckung und –Verfügbarkeit mittels Anbieter-übergreifendem National Roaming. Das dynamische Daten-Pooling steht für hohe Flexibilität: Verbrauchsstarke Karten mit Spitzen über dem eigentlich gebuchten Datenpaket werden ganz einfach durch verbrauchsschwache SIM-Karten amortisiert. Daneben gibt es zahlreiche Leistungen und Tarifmerkmale die wir exklusiv an den Bedarf unserer Kunden ausrichten können, wie degressive Kostenautomatik, IMEI-Lock, Pay-As-You-Go, LTE, Narrowband-IoT oder auch einfache SMS-Optionen und Sprach-Dienste. Damit adressieren wir FUSION IoT an Unternehmen wirklich jeder Branche. Egal ob Hersteller, Industrie, Handel, Dienstleister oder Service-Anbieter. In Zeiten der Digitalisierung muss sich ja auch jedes Unternehmen mit der effektiven Nutzung von Daten auseinandersetzen um in Zukunft Bestand und Erfolg zu haben. Mit FUSION IoT gewährleisten wir den bequemen Einstieg in neue Technologien und digitale Prozesse – Branchen-Unabhängig!

EPSILON Blog: Alle deutschen Netzbetreiber können also angebunden werden. Beschränkt sich die Anwendung damit nur auf Deutschland?

Florian Sonntag: Natürlich nicht! Höchste Flexibilität heißt auch, dass der weltweite Einsatz unserer M2M SIM-Karten und Tarife gewährleistet ist. Neben Digitalisierung ist das Thema Globalisierung sehr präsent. Deshalb war uns bei der Entwicklung von FUSION IoT auch der Einsatz von M2M-Anwendungen über die Landesgrenzen hinaus enorm wichtig. Jeder Kunde wählt den Einsatzbereich gemäß seinen Anforderungen, zum Beispiel nach Regionen, wie „EU“ oder „allen an Deutschland angrenzenden Länder“. In komplexeren Projekten können auch speziell die Länder angegeben werden, die für den Einsatz der Lösung in Frage kommen. Der Kunde erhält so einen perfekt auf sich und sein Projekt zugeschnittenen Tarif und kein Produkt von der Stange!

Epsilon Blog: Nochmal zurück zum Thema Einsatzgebiet: Welche Anwendungsfelder stecken hinter FUSION Iot und für welche M2M Lösungen können Kunden die Plattform nutzen?

Florian Sonntag: FUSION IoT bietet in erster Linie vollste Kostenkontrolle für M2M-Anwendungen jeglicher Art durch das bereits erwähnte dynamische Daten-Pooling. Sollte es dennoch zu einer unvorhersehbaren Überschreitung des inkludierten Datenvolumens kommen, zum Beispiel bei Notfällen oder Fehlern bzw. außerplanmäßigen Updates der Hardware, gibt es die Möglichkeit eine Fee-Down Option zu buchen und Kostenexplosionen vorzubeugen. Hier beraten wir unsere Kunden sehr gerne ganz individuell.

Das allgemeine Anwendungsfeld von FUSION IoT ist das effiziente Managen von M2M SIM-Karten. Die Plattform vereinigt Konnektivität, Hardware und Software von IoT-Anwendungen jeglicher Art und garantiert Unternehmen den leichten Einstieg in digitale Prozesse durch einfache Verwaltung, völlige Transparenz und höchster Flexibilität!

Epsilon Blog: IoT Anwendungen jeglicher Art“ – Kannst du das bitte Konkretisieren?

Florian Sonntag: Das macht das Thema Digitalisierung meist so komplex und undurchsichtig: Die Möglichkeiten sind schier unendlich und damit ist jede Konkretisierung eigentlich viel zu einschränkend. Um das Ganze dennoch etwas zu veranschaulichen fallen mir ganz spontan die Transport und Logisitk-Branche ein. Lieferungen und Fracht können durch IoT in Echtzeit überwacht und somit Routen optimiert, Kraftspoff gespart und Verzögerungen vermieden werden. Im Bereich des Gesundheitswesens helfen Sensoren Patienten in ihrer häuslichen Umgebung zu überwachen und stationäre Aufenthalte zu vermeiden. Energie- und Versorgungsunternehmen setzen mittlerweile zum großen Teil intelligente Stromzähler und Stromnetze ein. Das passiert in dieser Branche zum Teil aufgrund gesetzlicher Vorgaben und mit Hilfe staatlicher Investitionen. Außerdem bietet IoT dem produzierenden Gewerbe ihre Anlagen Effizienzsteigernd auszulasten. Oder im Einzelhandel, dort sieht man als Kunde immer mehr digitale Preisschilder…

Epsilon Blog: Danke Flo, das sind ganz schön viele Möglichkeiten 🙂 …

Florian Sonntag: Und das sind nur die naheliegensten Beispiele, uns erreichen täglich neue, sehr spannende Ansätze der Kunden um Prozesse und Produkte zu digitalisieren oder völlig neu zu denken.

Epsilon Blog: Aber sind da wirklich keinerlei Anwendungseinschränkungen der FUSION IoT-Plattform?

Florian Sonntag: Bezüglich Branche und Art der Anwendung: NEIN! Allerdings muss es sich zur effizienten Nutzung von FUSION IoT um ein Projekt mit einem gewissen Umfang handeln. Erst dann kann unsere Plattform auch ihr volles Potential entfalten. Aber natürlich haben wir auch für kleinere IoT-Projekte die passende Lösung parat. Wir im Projektmanagement Team der EPSILON bieten eine exklusive Betreuung und ausgezeichneten Service für IoT- und M2M-Projekte. Besonders gern natürlich in Verbindung mit unserem hauseigenem Produkt: FUSION IoT!

Epsilon Blog: Das klingt wirklich sehr vielversprechend. Wir von der EPSILON sind selbst schon sehr gespannt und freuen uns auf weitere Entwicklungen in Sachen IoT!

Florian Sonntag: Zum Thema weitere Entwicklungen gerne noch einen kurzen Ausblick in die Zukunft.
Ende des Jahres werden wir mit einem weiteren Mitglied der FUSION Familie an den Start gehen.
FUSION Box. Diese bietet eine Art Wissensdatenbank als Netzwerk aus fertigen Lösungen und Herstellern einzelner Komponenten. Somit versetzen wir unsere große Kunden- und Partnerlandschaft in die Lage schnell und einfach mögliche Ansätze zur digitalen Transformation zu finden und gezielt umzusetzen. Wir haben also noch einiges vor!

Epsilon Blog: Definitiv! Und wir sind in jedem Falle bereit für die Zukunft. Vielen Dank für das Gespräch, Flo!

Weitere Infos zu FUSION IoT auf der Website http://www.fusion-iot.de oder über das EPSILON Team Projektmanagement!

 

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