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Fusion IOT, Digitalisierung

Smart Metering - Intelligente Zähler und Fernauslese

Autor: Florian Sonntag
Veröffentlicht: 11.01.2022

Smart Metering - Intelligente Zähler und Fernauslese

Smart Metering steht stellvertretend für den bewussten, sparsamen Verbrauch von Energie bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz in der Energieversorgung. Anstelle eines jährlichen Verbrauches stehen dauerhaft Daten zur Verfügung, wodurch Energieverbraucher in der Lage sind diese zu überprüfen und regelnd einzugreifen. Eine wichtige Rolle beim Smart Metering nehmen intelligente Zähler ein. Diese sammeln Informationen zum Energieverbrauch und kommunizieren vorhandene Daten digital. Dadurch wird auch eine Fernauslese der Daten gewährleistet, die eine aktive Unterstützung zur Steigerung der eigenen Energieeffizienz bietet und für Energieanbieter eine effektive Personalplanung ermöglicht. Durch den Wegfall von Ableseterminen können Fachkräfte anderweitig eingesetzt werden, weshalb ein besserer Kundenservice möglich wird. Auch aufgrund der dauerhaften Echtzeit-Verfügbarkeit von Verbrauchsdaten sind Online-Portale, Analysen und Abrechnungen für das Kundenmanagement deutlich einfacher zu gestalten und erhöhen die Kundenzufriedenheit.
Mit intelligenten Messeinrichtungen und -systemen sowie Zählern sind wesentliche Optimierungen bei der Erfassung und Übermittlung von Datenmengen in Form von Messwerten und Verbräuchen zu erreichen. Insbesondere dann, wenn es sich um eine sehr große Anzahl von Mess-Stellen handelt wie bei Energieversorgern oder Stadtwerken mit Tausenden von Zählern.


Welche Rolle spielen SIM-Karten in der Energiewirtschaft?
Um Stromnetze und Energieanbieter sinnvoll miteinander zu vernetzen, ist eine hohe Unabhängigkeit von Standorten und Zeiten notwendig. Nur so kann auch auf akute Ereignisse flexibel reagiert werden. Damit diese Kommunikation in jedem Falle zuverlässig abläuft, sind z.B. die Fusion IoT SIM-Karten von großem Nutzen: Sie verwenden die Infrastruktur des bestehenden Mobilfunknetzes und sind nicht auf ein bestimmtes Netzwerk angewiesen, sondern wählen das jeweils Beste aus. Deshalb ist für alle Netze nur eine SIM-Karte vonnöten, was das Management erleichtert und eine optimale Netzverfügbarkeit absichert. Alle Komponenten der integrierten Energiewirtschaft werden dadurch bestmöglich miteinander verbunden.


So profitieren Energieversorger von intelligenten Messsystemen

  • Beste Netzverfügbarkeit – optimal für den Standort bzw. Einsatzbereich passend
  • Keine Ablesung vor Ort notwendig – effizienter Ressourceneinsatz, immense Zeitersparnis und Kostenreduktion sowie deutlich weniger Aufwand für Kunden, Anbieter und Dienstleister
  • Immer alles in Echtzeit und an zentraler Stelle im Überblick
  • Automatische Alarmmeldung bei Ausfall, Störung oder Abweichungen
  • Vorkonfigurierte Komplettlösung, die sich nach Installation am Einsatzort automatisch bei Erstnutzung oder bei Bedarf manuell per Fernzugriff aktivieren lässt
  • Platzsparende Abmaße der Zähler da die SIM-Chips integriert werden können
  • Wartungsarm durch lange Batterielaufzeiten
  • Optimierter Stromverbrauch der Geräte bzw. Hardware – Senden & Datenaustausch mit geringerer Leistung



Schon gewusst?
Seit 2020 unterliegen Stromkunden in Deutschland mit einem Jahresverbrauch zwischen 6.000 und 100.000 kWh dem Pflichtbaustein intelligenter Messsysteme. Bei Privathaushalten, die einen Jahresstromverbrauch von bis zu 6.000 kWh haben, entscheiden die grundzuständigen Messstellenbetreiber, ob ihre Kunden mit einem intelligenten Messsystem oder lediglich einem einfachen, digitalen Zähler ausgestattet werden. Bis 2032 muss aber jeder Zähler digital oder intelligent sein.

Autor

Florian Sonntag

Leitung Projektmanagement Vertrieb

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